IHR FEEDBACK ZU UNSEREN HANDLUNGSFELDERN

IHR FEEDBACK ZU UNSEREN HANDLUNGS-
FELDERN

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FELDERN

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DAS GANZE IST MEHR ALS DIE SUMME SEINER TEILE

Seit Herbst 2019 wurden Stärken und Herausforderungen der Kulturstadt Kemp-
ten im Rahmen von Experteninterviews systematisch erfasst und insgesamt fünf
Handlungsfelder abgeleitet: Kulturelle Teilhabe, Kommunikation und Digitalisie-
rung, Kulturförderung, Kooperation und Vernetzung sowie Partner Kulturverwal-
tung. Ein Zukunftsworkshop mit der Freien Szene Kempten, im Juni 2020, rückte
zudem das Thema fehlender kultureller Produktions- und Aufführungsorte, sowie
der Etablierung nachhaltiger Konzepte kultureller Bildung in den Fokus. Im nächsten Schritt (hier vertiefen wir Themenworkshops) geht es nun darum die wichtigsten Handlungsfelder auszuwählen und für diese konkrete Maßnahmen zu entwickeln. 

Anleitung zur Teilnahme ↓

  • Je Handlungsfeld ( z.B. Kulturförderung) steht Ihnen ein Eingabefeld zur Verfügung.
  • Bitte machen Sie sich mit den bisherigen Ergebnissen des jeweiligen Handlungsfeldes das sie kommentieren möchten vertraut, indem Sie den vorangestellten Einleitungstext lesen.
  • Zusätzliche Themen und Anregungen könne Sie im Eingabefeld OPEN SPACE hinterlegen.
  • WICHTIG!: Bitte jeweils nach dem Ausfüllen eines Eingabefeldes, die Kategorie Kulturschaffend (oder ggf. Kulturinteressiert) angeben und die Eingabe durch anklicken des grünen Symbols sichern.

Vertiefende Informationen finden Sie im Ergebnisbericht Experteninterviews (Kurzversion) sowie im Ergebnisprotokoll Zukunftswerkstatt.

LOS GEHT'S

1. Handlungsfeld
Kulturelle Bildung und Teilhabe

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Eine wesentliche Herausforderung wird künftig darin liegen, mehr Kemptenerinnen und Kemptener am kulturellen Leben der Stadt teilhaben zu lassen. Ursächlich für die eingeschränkte kulturelle Teilhabe einzelner Zielgruppen ist vielfach nicht ein Angebotsmangel, sondern das Fehlen flankierender zielgruppenspezifischer Kommunikations- und Vermittlungsformate. Dies trifft für die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, für Menschen mit internationalen Wurzeln, aber nachgeordnet auch für die Bewohnerinnen und Bewohner verschiedener Stadtteile zu. Für die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen gibt es bisher kein integratives bzw. insitutionsübergreifendes, nachhaltiges Konzept außerschulischer Kultureller Bildung. Ausbaubedarf besteht ferner bei Vermittlung und Angebot für Studierende. Neben dem Ausbau zielgruppenspezifischer Vermittlungs- und Kommunikationsstrategien wird es zunächst darum gehen, in einen engeren Austausch mit den einzelnen Zielgruppen zu treten, um genauere Kenntnisse über deren jeweiligen kulturellen Interessen zu erlangen.

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2. Handlungsfeld
Kommunikation und Digitalisierung

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Das vielfältige und lebendige Kulturangebot der Kulturstadt Kempten wird bisher, sowohl für die Einwohnerinnen und Einwohner als auch für Besucherinnen und Besucher aus dem Umland und darüber hinaus, nur eingeschränkt sichtbar. Aktuell fehlt es hierfür an einem zentralen Kommunikationsmedium (z. B. einer übergreifenden digitalen Kulturplattform), das sämtliche Informationen bündelt und über die Stadtgrenzen hinaus zugänglich macht. Ferner besteht ein großer Bedarf, insbesondere der Freien Szene, nach analogen bezahlbaren Werbe- und Kommunikationsmöglichkeiten im Stadtraum. Darüber hinaus wird es künftig verstärkt darum gehen, die Kommunikationsstrategien der Kultureinrichtungen gemeinschaftlich stärker zielgruppenspezifisch auszurichten, um neben den bestehenden auch neue Besuchergruppen anzusprechen und so möglichst vielen Kemptenerinnen und Kemptenern die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen.

 

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3. Handlungsfeld
Kulturförderung

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Aktuell existieren keine Richtlinien, die verbindliche Aussagen zu Schwerpunkten und Kriterien beinhalten und den Förderverfahren Transparenz verleihen. Ein Umstand, der auf Seiten der Kulturpolitik- und Verwaltung die Möglichkeiten strategischer Steuerung einschränkt und auf Seiten der Kulturakteure zu Unsicherheit und Frustration führt. Dementsprechend groß ist der Bedarf nach einer zeitgemäßen Neuausrichtung der Förderpolitik und -praxis. Neben neuen Richtlinien zur monetären Förderung wird es auch darum gehen, auf den wachsenden Bedarf an weiteren Unterstützungs- und Beratungsleistungen zu reagieren, z. B. im Bereich der Drittmittelakquise und Kommunikation sowie der Bereitstellung von bezahlbaren Arbeits- und Veranstaltungsräumen.

 

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4. Handlungsfeld
Kooperation und Vernetzung

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Wachsende Anforderungen bei gleichbleibenden finanziellen Ressourcen stellen städtische wie freie Kulturakteure gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Perspektivisch gilt es daher, die niedrige Vernetzungs- und Kooperationstätigkeit der Kemptener Kulturakteuren zu stärken und auszubauen. Aktuell mangelt es sowohl an einem Informationsaustausch, beispielsweise zu Terminen, als auch an einem lebendigen und steten Austauschformat, das die Grundlage für weiterführende Formen der Zusammenarbeit und eine gemeinsame Interessensvertretung darstellen könnte.

 

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5. Handlungsfeld
Kulturverwaltung

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Trotz der positiven Entwicklung durch die jüngste Aufstockung ist das personelle Korsett der Kulturverwaltung, auch angesichts eines wachsenden Aufgabenkatalogs, nach wie vor eng geschnürt. Überlappende Zuständigkeitsbereiche durch begrenzte Projektstellen oder Doppelfunktionen einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, fehlende Ressourcen für den Auf- und Ausbau von Austausch- und Dokumentationsstrukturen, sowie eine generelle Überlastung durch die Durchführung von Eigenveranstaltungen empfehlen eine grundsätzliche Prüfung und Überarbeitung des Aufgabenprofils.

 

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6. Handlungsfeld
Neue Räume für die Kultur

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Für viele Kemptner Kulturakteure, insbesondere für die Akteure der Freien Szene, stelle die räumliche Situation eine große Herausforderung dar. Es fehlt an bezahlbaren Aufführungs-, Probe-und Lagerräumen für freie Künstlerinnen und Künstler, Theater-und Musikgruppen. Zudem gibt es keinen größeren (sozio-)kulturellen Ermöglichungs- und Austauschort. Die wenigen vorhandenen Leestände in der Stadt werden bisher eher selten im Rahmen einer kulturellen Zwischenraumnutzung bespielt. Es wird daher im Rahmen des Prozesses darum gehen, vorhandene Raum-Konzepte , sowie konkret vorhandene Räume und Flächen zu prüfen und auf Grundlage des ermittelten Bedarfs der Kulturakteure konkrete Handlungsempfehlungen für das weitere Vorgehen zu entwickeln.

 

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7. OPEN SPACE

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KLD

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Kulturlieferdienst.de ist ein Projekt des Kulturamtes der Stadt Kempten (Allgäu) und Teil des Prozesses zu Erarbeitung eines Kulturentwicklungskonzeptes für Kempten (KEKK).  

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